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Fluch oder Segen?
Eingetragen von Zeppi. | 30 Dezember, 2010 - 17:07Charlotte Muche über die Wir-sch Partei
| Diese Jahr hat sich in der Winterschule ein Demokratiemodell der Parteienbildung etabliert. Die Teilnehmer haben diesmal die Möglichkeit Parteien zu gründen, in denen sie die Interessen der WiSchu-Teilnehmer, vertreten können. Täglich von 17:00 bis 18:00 Uhr findet eine Demokratiesitzung statt, bei der alle WiSchu Parteien vertreten sind. Dort wird unter anderem über Sitzgelegenheiten im Rauch(erraum), die Verlegung der Snoozelecke und eine sogenannte „akademische Viertelstunde“ diskutiert und abgestimmt. Außerdem schlug die Partei „Wir-sch“ die Wahl eines Diskriminierungsbeauftragten vor. Die Pressesprecherin der „Wir-sch“, Charlotte Muche, steht jetzt zu einem Interview mit uns bereit: | ![]() |
ZEITUNG: Frau Muche, die Teilnehmer der WiSchu 2010 fragen sich: was bedeutet eigentlich „Wir-sch“ ?
FR. MUCHE: Wirsch ist eine positive Form des Bescheuerten.
ZEITUNG: Ihre Partei, schlug die Wahl eines Diskriminierungsbeauftragten vor. Was genau erhoffen Sie sich davon?
FR. MUCHE: Es soll auf die Existenz der Diskriminierung auf der Winterschule aufmerksam gemacht werden.
ZEITUNG: Welche genauen Ziele verfolgt die „Wir-sch“ in dieser Winterschule?
FR.MUCHE: (lacht) Die Bebankung des Raucherraums, die akademische Viertelstunde und eine gewisse Mitbestimmung der Kneipenpreise bzw. der Spendengelder durch Kneipenüberschüsse sind unsere Hauptziele.
ZEITUNG: Wie steht Ihre Partei zu dem Thema Sitzgelegenheiten im Rauch(erraum) bzw. die generelle Existenz des Rauch(erraum)s?
FR.MUCHE: Ich finde die Bierbänke in Ordnung, da man sich so wie so nicht länger als für eine Zigarette in diesem Raum aufhalten sollte.
ZEITUNG: Inwiefern setzt sich die „Wir-sch“ für die Rechte von Minderjährigen auf der WiSchu ein?
FR. MUCHE: Wir sorgen dafür, dass die Helfer/innen den Minderjährigen bei dem heimlichen Genuss einer Zigarette nicht über den Weg laufen werden. Ein guter Rat von mir: „Lasst euch nicht mit Kippen erwischen.“
ZEITUNG: Warum kamen Sie heute zu spät zur Demokratiesitzung?
FR. MUCHE: (lacht) Ich war rauchen.
ZEITUNG: Hat es ernsthafte Gründe, dass einige Mitglieder mitten in der Demokratiesitzung den Raum verließen.
FR. MUCHE: Dazu kann und möchte ich mich jetzt nicht äußern. Fragen Sie die jeweiligen Mitglieder selbst. FREUNDSCHAFT
Autoren: Andre & Jacqui






